Schulprofil

SchulprofilWir vergleichen unsere Schule mit einem Olivenbaum, der schon sehr alt ist. Drei dicke Äste symbolisieren unsere Leitbilder:
  • Wir fördern die Selbstständigkeit des Lernens (SOL) und unterrichten in einzelnen Fächern auf drei Niveaustufen.
  • Wir streben die Entwicklung von Sozialkompentenz auf Klassen- und Schulebene an.
  • Wir fördern und pflegen die Gemeinschaft nach innen und außen bewusst.

Die Vergabelungen an den Ästen spiegeln unsere Arbeit wieder. Die dünnen Zweige zeigen Beispiele für unsere Arbeit.

 

Lernkultur

In der Gemeinde Bergatreute wollen wir gemeinsam für jedes Kind eine Lern- und Lebenswelt schaffen, die es ihm ermöglicht, seine Fähigkeiten und Begabungen optimal auszuschöpfen und eigenverantwortlich für sich zu nutzen. Daher sieht sich die Schule Bergatreute als ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche gemeinsam leben und lernen.

Dadurch wird Schule zum Lebens- und Erfahrungsraum, zu einer Stätte der Personwerdung für junge Menschen, die in der Schule lernen „In Verantwortung , in Freiheit und Würde sich selbst zu besitzen, also von innen heraus zu handeln.“ , so Romano Guardini .

Als Schule ist es uns wichtig, sowohl die nähere und weitere Umgebung, als auch die Natur, die Gemeinde und die Region bewusst in unsere Arbeit mit einzubeziehen. Wir stehen in aktiven Kooperationen und regelmäßigem Dialog mit anderen Schulen und lokalen Einrichtungen, d.h. mit den Kirchen, Vereinen, Betrieben und Ämtern u.a.m.

Als kleine Schule vor Ort setzen wir unseren Schwerpunkt auf die Basis einer guten Erziehungsarbeit. Schule wird zum Lebensort für Jugendliche, einem Ort, an dem sie sich möglichst wenig belehrt fühlen. Stattdessen eröffnen sich ihnen vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten und sie werden als Menschen gestärkt. Dadurch wiederum wird es ihnen möglich, sich ausdauernder, interessierter und eigenverantwortlicher mit Themen zu beschäftigen, die ihnen letztendlich auch für die Bewältigung ihrer Zukunft dienlich sind.

Das selbstständige Arbeiten und Denken spielt dabei eine zentrale Rolle. Wichtig ist, dass Schüler lernen, wie man lernt oder wie Andreas Müller es ausdrückt: „ Mehr brüten, weniger gackern.“ Dadurch bedingt, tragen die jungen Menschen Mitverantwortung für ihre tägliche Arbeit an der Schule, das heißt, dass ihnen der Lehrer das eigenverantwortliche Denken nicht ständig abnimmt, sondern sie immer wieder zu mehr Eigenständigkeit und Eigentätigkeit anregt.

Die größte Herausforderung für die Pädagoginnen und Pädagogen ist es, Ruhe und Gelassenheit gegenüber der Tatsache zu gewinnen, dass Lernen oft anderen Wegen folgt, als sie selber es geplant haben. Diese Erkenntnis, gepaart mit einer hohen Professionalität, ermöglicht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Schule, ihre Arbeit mit einem hohen pädagogischen Ethos zu gestalten.

Pädagogische Leitlinien

Im Schuljahr 2006/2007 hat sich das Kollegium der Bildungswerkstatt Bergatreute in einer Pädagogischen Konferenz für drei evaluierbare Leitideen entschiden. Nach der Häufigkeit der Zustimmung wurden folgenden Leitgedanken festgelegt:

1. Systematische Hinführung zur Selbstständigkeit des Lernens
Wir fördern die Selbstständigkeit des Lernens durch:
  • Methodenvielfalt
  • Berücksichtigung der Individualität des Einzelnen
  • Differenzierung
  • Förderung der selbstständigen Informationsbeschaffung
indem wir z.B. Lerngänge, Werkstattunterricht, Lesen durch Schreiben, Projekte, Experimentelles Lernen anbieten.
2. Entwicklung von Sozialkompetenz auf Klassen- und Schulebene
Wir streben die Entwicklung von Sozialkompetenz auf Klassen- und Schulebene an durch:
  • ein angenehmes Schulklima für alle am Schulleben beteiligten
  • Teilnahme am Schulleben und Übernahme von Verantwortung
  • Beachtung von Rücksichtnahme, Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz
indem wir z.B. Schulfeste gemeinsam vorbereiten, Schüler Partnerschaften für Erstklässler eingehen, Schüler in die Pausenaufsicht einbezogen werden, Räume durch ihre Nutzer freundlich und einladend gestalten lassen, das Schulhauses gestalten …
 
3. Kooperation
Wir fördern und pflegen die Gemeinschaft nach innen und außen bewusst durch:
  • regelmäßige persönliche Gespräche mit den Kindern und deren Eltern
  • Ermöglichung der Teilname an unserem Schulleben
  • regelmäßige Information der Eltern über Schulgeschehen und Leistungen ihrer Kinder
  • Austausch, Unterstützung und Beratung innerhalb des Kollegiums in Arbeitsgruppen, Teams oder auf Stufenebene
indem wir z.B. Hospitationen von internen und externen Kollegen ermöglichen, mit Kindergärten und Sonderschulen zusammenarbeiten, Elternsprechtage durchführen, erreichbar und ansprechbar sind, für Transparenz sorgen …
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Weitere wichtige Prinzipien:
Individualfeedback
  • Lehr- und Hilfskräfte der Schule bilden thematisch orientierte Arbeitsgruppen, in denen sie sich über ihren Unterricht austauschen (jahrgangsgemischte Klassen 1-2, Parallelklassen 3 und 4).
  • Kollegen sind bereit auf Nachfrage im Unterricht anderer Kollegen zu hospitieren und ihre Beobachtungen nach dem Unterricht zurückzumelden.
  • Teilnahme des gesamten Kollegiums an der „Kollegiumsarche“ in Kooperation mit der PH Weingarten (= 7 Plenumssitzungen à 2,5 h, 6 Tandemtreffen à 45 min, 2 Unterrichtshospiationen durch PH Weingarten, 1 Unterrichtshospiation beim Tandempartner
  • Die Schulleitung unterstützt gegenseitige Unterrichtsbesuche durch die Organisation von Vertretung um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
  • SchülerInnen melden den LehrerInnen mit Hilfe eines standardisierten Rückmeldebogens ihre Ansichten zu Lehrperson und Unterricht zurück.
 Strukturen schulischer Qualitätsentwicklung
  • Eine Steuergruppe koordiniert sämtliche Aktivitäten zur internen und externen Evaluation. Die Mitglieder der Steuergruppe werden für jedes Schuljahr von der GLK berufen.
  • Die Dokumentation der Evaluationsergebnisse bzw. die Gestaltung und Aktualisierung des Handbuches der Schule (inklusive Schulportfolio) liegt ebenfalls in der Verantwortung der Steuergruppe.
  • Die auszuführenden Arbeiten (Erstellung bzw. Aktualisierung von Dokumenten, Dokumentation von Ergebnissen, …) sind Angelegenheit des gesamten Kollegiums.
 Durchführung der Selbstevaluation
  • Die Steuergruppe der Schule bemüht sich die Vorgaben des Kultusministeriums zur Qualitätsentwicklung neben der eigentlichen Arbeit (=Unterrichtsarbeit) und ohne höhere Entlohnung für die Mehrbelastung (vgl. Funktionsstellen an Gymnasien) mit sinnvollen Kompromissen zu erfüllen.
  • Dabei versucht die Steuergruppe der offensichtlichen und folgenreichen Diskrepanz zwischen einem der Wirtschaft entlehntem Verfahren und einem Beamtenapparat gerecht zu werden.

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Curricula

Sozialcurriculum
Das Sozialcurriculum wird momentan überarbeitet und steht in Kürze wieder zur Verfügung.
Methodencurriculum
Hier können Sie das Methodencurriculum (Stand Oktober 2014) öffnen…